Der Riederwaldtunnel

Der Riederwaldtunnel ist Teil einer geplanten Autobahnverbindung im Osten von Frankfurt zwischen den Bundesautobahnen A66 und A 661.

Der Bau des Tunnels sollte ursprünglich schon im Jahr 1974 stattfinden. Dieser wurde jedoch jahrelang aufgrund von zu hohen Kosten, Lärmbelästigung und Umweltschäden verhindert. Daraufhin folgten 1989, 2001 und 2007 Planfeststellungsverfahren. Nach über 35 Jahren Planungszeit, wurde der Bauvertrag dann endlich unterschrieben. Seit 2015 ist der Riederwaldtunnel  nun schon im Bau. Im November 2015 gab es neue Untersuchungen zu Verkehrsaufkommen und vorgesehenen Lärmschutzmaßnahmen, trotzdem wurden die Bauarbeiten fortgeführt.

Am 10.4.2018 wurde im Kreuzungsbereich am Erlenbruch, Wächtersbacher Allee und Borsigallee sogar eine 50 kg Weltkriegsbombe der Amerikaner gefunden. Im zweiten Anlauf wurde die Bombe dann entschärft.

Die  Gesamtkosten des Tunnelbaus betragen ca. 164 Millionen Euro. Der Tunnel besteht aus zwei rechteckigen Betonröhren. Die Nordröhre ist 1025 Meter und die Südröhre 1095 Meter lang. Die Breite beträgt 13,25 Meter und ist für drei Fahrstreifen ohne Randstreifen ausgelegt. Außerdem bekommt der Tunnel eine Entlüftungsanlage, sowie eine automatische Brandmeldeanlage und andere Sicherheitseinrichtungen.

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